Uniwersytet Medyczny w Białymstoku. Wissenschaft.
  • Letzte Änderung 31.03.2026 Dział Współpracy Międzynarodowej

    Wissenschaft

    Die Medizinische Universität Białystok (UMB) zählt zu den dynamischsten medizinischen Hochschulen in Mittel- und Osteuropa. Seit Jahren verfolgt sie eine innovative Wissenschaftspolitik.

    Die UMB ist Vorreiterin und führend bei der Durchführung innovativer groß angelegter Forschungsprojekte, die insbesondere neuartige Techniken im Zusammenhang mit der Entwicklung künstlicher Intelligenz in der Medizin, Genomik, Proteomik, Metabolomik, Radiomik und Bioinformatik umfassen.

    An der UMB wurde das erste Zentrum für künstliche Intelligenz in der Medizin in diesem Teil Europas gegründet, das auf der Erfassung hochwertiger, umfassender Datensätze von Patienten mit Zivilisationskrankheiten basiert. Die UMB ist führend im Bereich des hochwertigen Biobanking von biologischem Material, das von Patienten mit Zivilisationskrankheiten stammt. Darüber hinaus führt die Medizinische Universität eine in diesem Teil Europas einzigartige Bevölkerungsstudie durch, die zehntausend Einwohner von Białystok umfasst (die Studie „Białystok Plus“). Das Studienprotokoll umfasst eine umfassende und detaillierte Bewertung gesundheitlicher, anthropometrischer, soziodemografischer und umweltbezogener Parameter. Ergänzt werden diese Messungen durch eine Befragung, die auf standardisierten, bewährten Skalen basiert, mit denen sich Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Lebensstil, der Exposition gegenüber Umweltfaktoren oder psychosozialen Beziehungen bewerten lassen. Die erstellte Datenbank ermöglicht es nicht nur, die Häufigkeit der untersuchten Phänomene zu bewerten, sondern vor allem bisher unbekannte Zusammenhänge zwischen Risikofaktoren und der Entstehung von Krankheiten zu erforschen.

    Die Universität verfügt über einen modernen Gerätepark und Labore, darunter das Zentrum für Klinische Forschung, das Zentrum für Innovative Forschung, das Zentrum für Bioinformatik und Datenanalyse, das Euroregionale Zentrum für Pharmazie, die Biobank, das Zentrum für Künstliche Intelligenz, dem Labor für Molekulare Bildgebung und Technologieentwicklung der UMB, dem Zentrum für Experimentelle Medizin mit GLP-Zertifizierungen sowie einer modernen klinischen Krankenhausinfrastruktur.

    Im Jahr 2022 wurde das Zentrum für die Unterstützung der Klinischen Forschung eröffnet. Seine Einführung ermöglichte eine Standardisierung und Optimierung der Verfahren, was dazu beitrug, dass die Anzahl und das Spektrum der an den Universitätskliniken der UMB durchgeführten klinischen Studien – sowohl kommerzieller als auch nichtkommerzieller Art – erhöht wurden.

    Das hochqualifizierte wissenschaftliche Personal der Universität (1000 Lehrkräfte, darunter über 350 Professoren und habilitierte Doktoren) profitiert von breit angelegten Förderprogrammen, die Studienaufenthalte und Fortbildungen an den weltweit führenden Forschungszentren ermöglichen.

    Die Universität pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit internationalen Forschungseinrichtungen, führt gemeinsame wissenschaftliche Projekte durch und empfängt renommierte Professoren und Forscher aus aller Welt, unter anderem von Einrichtungen wie der Mayo Clinic, dem National Institute of Health in Bethesda, der Harvard Medical School, der University of Pennsylvania, der Universitätsmedizin Greifswald, der Universidad CEU San Pablo in Madrid und der China Agricultural University. Durch die Durchführung zahlreicher vielfältiger nationaler und internationaler Forschungsprojekte sowie durch die Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland wächst das wissenschaftliche Werk der Mitarbeiter der Universität stetig.

    Bei der jüngsten umfassenden Bewertung der wissenschaftlichen Tätigkeit für die Jahre 2017–2021, die vom Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen durchgeführt wurde, erhielt die UMB die höchstmögliche Kategorie A+ im Fachbereich Pharmazie sowie die Kategorie A in den Fachbereichen Medizin und Gesundheitswissenschaften.

    Im Jahr 2019 zählte das Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen die UMB zu den 20 besten (von insgesamt 400 polnischen Hochschulen), die sich

    für den renommierten Wettbewerb „Initiative für Exzellenz – Forschungsuniversität“ qualifiziert haben. Das Projekt der UMB wurde von einem Team internationaler Experten sehr hoch bewertet, welches empfahl, die innovative Strategie der Universität besonders zu fördern.

    Die Forscher der Medizinischen Universität Białystok lassen ihre wissenschaftlichen Entdeckungen aktiv patentieren und vermarkten sie, und die Universität ist offen für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Wirtschaftsakteuren. An der Medizinischen Universität Białystok (UMB) ist seit 2012 ein Technologietransferbüro tätig, das Wissenschaftlern, Doktoranden und Studierenden Beratung in Fragen der im weitesten Sinne verstandenen Vermarktung von Forschungsergebnissen bietet. Die wissenschaftlichen und lehrenden Mitarbeiter der Universität beantragen regelmäßig beim Patentamt den Schutz ihrer Erfindungen.

    Die Universität gibt zwei Zeitschriften heraus, darunter die in der Philadelphia-Liste aufgeführte „Advances in Medical Sciences“ (IF 2,6) sowie die im Verzeichnis des Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulwesen aufgeführte „Progress in Health Sciences“.

    Büro des Prorektors für Angelegenheiten der Wissenschaft und Entwicklung
    tel. +48 518 526 796
    e-mail: biuroprorektora@umb.edu.pl